Sonderangebote
und spezielle
Rabatte: Jetzt geht die Schnäppchenjagd sogar beim Beten los. Frei von
theologischen Bedenken sollte sein, wer den Service der Webseite
www.informationageprayer.com wirklich genießen möchte. Für ein paar
Dollar
können vielbeschäftigte Gläubige einige "Vater Unser" per Computer
gen Himmel schicken.
Mit
einem Klick auf das eigene
Glaubensbekenntnis kann die passende Gebetsform gewählt und ein
Abo-Service für
tägliche Gebete bestellt werden. Das Internetportal France24.com
berichtet
außerdem, dass Muslimen garantiert wird, dass die Computerlautsprecher
gen
Mekka gerichtet sind, während ihr Gebet läuft. Katholiken können für
49,97
Dollar, umgerechnet etwa 37 Euro, einen kompletten Rosenkranz bestellen.
Daneben gibt es Gebete für verschiedene Anlässe. Das aktuelle Sparangebot: Beten für den Weltfrieden kostet nur 3,95 Dollar, also 2,95 Euro. Das Spezialangebot der Stunde ist übrigens ein Gebet gegen die Finanzkrise. Amen (www.sueddeutsche.de)
US-Schauspieler Ashton Kutcher hat ein seltsames Online-Muskelspielchen gewonnen. Sein Alltag, den er auf Twitter öffentlich macht, interessiert offenbar mehr Leute als die Nachrichten von CNN. Mit Video.
Natürlich nahm sich Ashton Kutcher in der Stunde seines großen
Triumphes selber auf. «Kommt Leute, wir schaffen das», rief er in die
Webcam, ein weißer Hut auf dem Kopf. Und tatsächlich: Der
Hollywood-Schauspieler hat den Fernsehsender CNN besiegt: Im
Internet-Netzwerk Twitter kam er schneller auf eine Million Mitleser
(Follower) als der amerikanische Nachrichtengigant.
Am frühen Freitagmorgen deutscher Zeit schrieb Kutcher im Internet:
«Victory Is Ours» (Der Sieg gehört uns). Der Sender gab sich geschlagen
und meldete in dem Online-Dienst: «Ashton Kutcher ist der erste, der
eine Million Anhänger bei Twitter im Wettbewerb mit CNN hat.»
Der Schauspieler hatte seinem Millionsten «Twitterer» als Dank ein Videospiel versprochen. Außerdem hatte er gesagt, dass es ein ziemlicher Schlag für die etablierten Medien wäre, wenn er allein es schaffe, CNN zu schlagen. Kutcher ist mit der Schauspielerin Demi Moore (46) verheiratet, die ebenfalls kräftig twittert und bislang mehr als 550.000 Mitleser hat.
Twitter ist ein Internet-Kurznachrichtendienst. Nutzer
können Nachrichten von 140 Zeichen schreiben, die bei Twitter offen für
jeden sichtbar erscheinen. Wenn man sich als Mitleser an einen Nutzer
dranhängt, ist man ein sogenannter Follower. (nz/dpa)
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Satellitenaufnahmen des Internetdienstes Google haben der Schweizer Polizei dabei geholfen, eine große Hanf-Plantage zu entdecken. Wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, fiel Ermittlern das Cannabis-Feld auf einer Google-Earth-Aufnahme ins Auge, als sie sich die Höfe von zwei verdächtigen Thurgauer Landwirten genauer anschauten.
Dabei bemerkten sie ein nur aus der Luft erkennbares, etwa
150 m × 50 m großes Feld mit 1600 Hanfpflanzen.
Laut dem Chef der Zürcher Drogenfahndung, Norbert Klossner, ist
die Entdeckung der Beamten ein Zufallsfund, da die Hanfplantage
inmitten eines Maisfeldes angelegt war, damit es nicht von Passanten
entdeckt werden konnte. Die beiden Bauern sollen gemäß der Anklage zu
einer 16-köpfigen Bande gehören, die zwischen 2004 und 2008 mit 1,5 bis
2 Tonnen Haschisch sowie 3 bis 5 Tonnen Marihuana im Wert von mehreren
Millionen Franken gehandelt haben soll.
Nach Angaben der Zeitung sollen zwischen 2 und 3,5 Tonnen Marihuana aus
der Produktion der beiden Thurgauer Bauern stammen. Der THC-Gehalt des
Marihuana, das in der Scheune eines Bauern gefunden wurde, sei mit 10
Prozent ein hoher Wert für Hanf im Freilandanbau, üblicherweise liege
dieser Wert "in diesen Breitengraden" bei 7 bis 7,5 Prozent. Wie die
Staatsanwältin der Presse mitteilte, müssen die Angeklagten mit
Freiheitsstrafen zwischen mindestens einem und höchstens 20 Jahren
rechnen. (tpa/Telepolis)